Pablo Neruda (in memoriam IV)

24 Januar 2012

„Zwischen Lippe und Stimme stirbt etwas dahin.
Etwas mit Vogelflügeln, etwas aus Angst und Vergessen.“

„Entre los labios y la voz, algo se va muriendo.
Algo con alas de pájaro, algo de angustia y de olvido.“

aus: 20 Liebesgedichte – 20 poemas de amor

Zwischen banger Erwartung und Erkenntnis starb etwas dahin.
Etwas mit Krallen, etwas aus Hilflosigkeit und Panik.

So, wie es in Gräbern keine Hoffnung gibt,
so ist deine Gestalt eingehüllt in eine Seifenblase.

Sie schwebt davon über Bäume und Dächer.
Stumme Worte bedecken den Boden zu meinen Füßen.

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