„Zwischen Lippe und Stimme stirbt etwas dahin.
Etwas mit Vogelflügeln, etwas aus Angst und Vergessen.“

„Entre los labios y la voz, algo se va muriendo.
Algo con alas de pájaro, algo de angustia y de olvido.“

aus: 20 Liebesgedichte – 20 poemas de amor

Zwischen banger Erwartung und Erkenntnis starb etwas dahin.
Etwas mit Krallen, etwas aus Hilflosigkeit und Panik.

So, wie es in Gräbern keine Hoffnung gibt,
so ist deine Gestalt eingehüllt in eine Seifenblase.

Sie schwebt davon über Bäume und Dächer.
Stumme Worte bedecken den Boden zu meinen Füßen.

der große Metaphysiker
bemerkte die Vogelschar
die sich aus dem milchigtrüben Horizont löste
um krächzend den ozeanfarbenen Himmel zu bevölkern

„Welch ein Glück…
dieses Losfliegen-Können…
dieses Abstreifen jeglicher Erstarrung…“

er sah noch einmal
auf die Brücke
die gerade so breit war
wie die Spanne seiner Hand…
und er marschierte los!