du malst

30 April 2009

du malst in lichten Farben
und lockst mit zauberischen Worten
es ist leicht sich zu verlieben
Frühlingshafter, du

du räkelst dich
in schwülen Sommernächten
genießt die Kühle deines Lakens
und die Hitze meines Körpers
es ist leicht dich zu begehren
Sonnendurchfluteter, du

du erschaffst tausende von Farben
die Zeit der reifen Trauben
des süßen Weins ist da
ich betrinke mich an dir
allesversprechendes Herbstlaub, du

du malst die Kälte
Schwarz und Grau
dein Kopf, deine Augen sind leer
dein Herz wohl auch
ich zehre hilflos
von Erinnerungen
nun geh…, geh…, Zweifler, du
sorg‘ dich nicht
ich sehne träumend
den nächsten Mai herbei

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2 Antworten to “du malst”

  1. Holger said

    Liebe Claudia,
    dein persönliches Unwort hast du geflissentlich weg gelassen. Durch dein Gedicht sehe ich die Zeitläufte des Jahreskreises bildlich an mir vorbei ziehen.

    Winterliche Grüße
    Holger

  2. Bjoern said

    Jetzt wünschen wir Dir in Deinem Lieblingsmonat noch wilde frühlingshafte Knutschereien.

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