Friedensmesse

30 November 2008

„Allahu Akbar, Allahu Akbar…“
der Muezzin ruft mich zum Gebet
ich öffne die Tür… leise…
schleiche in die Kirche…
„La Illaha il la-lah“
Orchester und Chor antworten:
„Kyrie eleison… Christe eleison…“

Im Altarraum: Die Friedenstaube!

(In der Kirche wurde „A Mass For Peace“ abgehalten.
„The Armed Man“ von Karl Jenkins *1944
Ausgehend von einem frz. Chanson aus dem 15. Jh.:
„L‘ homme armé doit on douter.“
„Den bewaffneten Mann muss man fürchten.“)

taube

„The Armed Man“ beinhaltet u. a.
ein vertontes Gedicht von Guy Wilson *1950:

Now the Guns have Stopped

Silent, so silent, now,
Now the guns have stopped.
I have survived all,
I who knew I would not.
But now you are not here.
I shall go home,
alone;
And must try to live life
As before
And hide my grief.
For you, my dearest friend,
who should be with me now,
Not cold, too soon,
And in your grave, Alone.

Übersetzung:

Still, so still, jetzt,
Nun haben die Waffen aufgehört.
Ich habe alles überlebt,
Ich, der dachte, ich würde es nicht.
Aber du bist nicht mehr hier.
Ich werde nach Hause gehen,
alleine;
Und muss versuchen, das Leben
zu leben wie zuvor
und meine Trauer verbergen.
Für dich, mein liebster Freund,
der jetzt bei mir sein sollte,
nicht kalt, zu früh,
und in deinem Grab, alleine.

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3 Antworten to “Friedensmesse”

  1. Holger said

    Wenn sie sich doch endlich verstünden, diese Religionen. Dann könnten endlich die abertausend Friedenstauben schallend ihre Hymne verkünden – Friede der Welt.

  2. cjohann said

    Danke für den Kommentar, Holger.
    Die Religionen verstehen sich schon; das Übel sind die Kirchen und die Machthaber. Sie instrumentalisieren die Religionen für kriegerische Zwecke.

  3. hebamme said

    Meiner Meinung nach sind diese Buch-Religionen allesammt auf dem Holzweg … und Friede auf der Welt ist eine Utopie; denn nichts auf der Welt ist friedlich, auch nicht die soviel gepreiste Natur.
    Wenn man genauer hinguckt, geht es nur um fressen und gefressen werden, und doch scheint etwas durch diese Natur hindurch zu wirken, das nicht von dieser Welt zu sein scheint …

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