Fjodor Michailovic Dostojewski (in memoriam)

11 Juli 2007

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Mein Bruder, ich bin nicht niedergeschlagen, ich habe
den Mut nicht verloren. Das Leben ist überall das
Leben, das Leben ist in uns und nicht in der Welt, die
uns umgibt. In meiner Nähe werden Menschen sein,
und ein Mensch zwischen Menschen zu sein und
immer zu bleiben, unter welchen Umständen auch
immer, nicht schwach zu werden, nicht zu fallen, das
ist das Leben, das ist der wirkliche Sinn des Lebens.
Ich habe ihn verstanden. Diese Idee ist mir in Fleisch
und Blut übergegangen…

* 30. Okt./11. Nov. 1821 in Moskau
+ 28. Jan./9. Febr. 1881 in Sankt Petersburg

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7 Antworten to “Fjodor Michailovic Dostojewski (in memoriam)”

  1. Erhard said

    Ja, kann ich nur sagen, das ist es. Fallen ist keine Schande, nicht Aufstehen schon, gilt im allgemein den Gesunden. Aber es gibt auch Fallende und nicht Aufstehende, die nicht anders können, und denen unser Respekt gilt.

  2. tak said

    Der ganze Sinn des Lebens in zwei Wörtern zusammengefasst: think positive ? na ja … 😦

  3. cjohann said

    Nichts von dem, was der eher schwermütige Zweifler, Dostojewski, geschrieben hat, weist darauf hin, dass er beabsichtigte, den Sinn des Lebens auf diesen einfachen Nenner zu bringen.
    Möglicherweise jedoch, fehlt dem Zitat der Zusammenhang zu dem, was er eigentlich zum Ausdruck gebracht hatte…?

    Dank für die Kommentare 🙂

  4. tak said

    Mein Vorschlag 🙂

    Fjodor Michailovic Dostojewski (in memoriam)

    isch wern mer erscht emoh von ner flosch wodka des russisch beibringe losse,
    dann wern isch bschtimmt
    den Fjodor bescher verschtehe kenne

    Es klingt etwas pälzisch aber was soll’s …

  5. cjohann said

    a wenn dess so äfach wehr‘ midd’m Schbrochelerne, dann deed isch doo a middmache…

    🙂 🙂 🙂

  6. tak said

    alla hopp ! 🙂

  7. Kl_Tr said

    Recht ambitionierte Lebenshaltung, die Sie Dostojewski zukommen lassen. Und gerade Dostojewski war der Widerspruch auf zwei Beinen – in ALLEN Belangen. So hatte Dostojewski eigentlich nie wirkliche Nähe zu Menschen, sondern bestenfalls zu deren Ideen. Menschlich Nähe war ihm eher ein Graus, als denn aufbauendes Metier.

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